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Google-Shopping ist das beliebteste Pendant zu Amazon und somit wirklich wichtig für jeden, der online Produkte verkaufen möchte.
Wir erklären dir in diesem Artikel Schritt für Schritt, wie du https://tagmanager.google.com einrichtest.
Damit du eine Google Shopping-Kampagne erstellen kannst, musst du im ersten Schritt einen Google Ads Account erstellen. Folge den Anweisungen, die Google dir vorgibt.
Wenn du bereits einem Google-Account besitzt, kannst du dich mit diesen Zugangsdaten einloggen.
Damit du weißt, wie gut oder schlecht deine Kampagne performt, solltest du das Die Verknüpfung des Merchant-Centers mit Google Ads aktivieren. Hierdurch werden alle wichtigen Conversions aufgezeichnet, sodass du deine Erfolge später auswerten und eventuelle Optimierungen durchführen kannst.
Im Bereich „Google Ads“ klickst du auf den Menüpunkt „Tools“, der sich im oberen Bereich befindet. Dort findest du zudem unter „Messungen“ denn Punkt „Conversions“, den du nun anklicken musst.
Um eine neue Conversion anlegen zu können, klickst du auf das „+“-Zeichen oben links und danach auf „Website“. Es erscheint eine neue Seite, in die du die folgenden Daten eingeben bzw. einige Dinge auswählen musst:
Nun musst du das Conversion-Tag einrichten. Dir stehen hierzu drei Möglichkeiten zur Verfügung, wobei wir die Methode „Google Tag Manager verwenden“ empfehlen. Diesen findest du hier: https://tagmanager.google.com
Während du im Ads-Konto die Kampagne anlegst, musst du das Merchant-Center für die Festlegung der Produktliste (auch „Datenfeed“ oder „Produktfeed“ genannt) verwenden.
Den Account für das Merchant-Center legst du hier an. Folge einfach den dortigen Anweisungen.
Nachdem du dich im Merchant-Center angemeldet hast und der Account bestätigt und freigeschaltet wurde, sind folgende Schritte notwendig:
Um das Merchant-Center nutzen zu können, musst du zudem verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass dein Account gesperrt wird. Folgende Nutzungsbedingungen sind einzuhalten:
Damit deine Produkte anerkannt werden und du diese ohne Probleme verkaufen kannst, solltest du beim Erstellen des Produktfeed einige Dinge unbedingt beachten. Wir erklären dir, worauf es ankommt.
Beim Einreichen des Produktfeed kannst du zwischen den folgenden Optionen wählen:
Aufgrund der Einfachheit empfehlen wir dir die Einreichung per geplanten Abruf oder per Content API. Bei diesen beiden Varianten aktualisiert sich der Feed regelmäßig automatisch, während du die Änderungen bei den beiden anderen Varianten ständig manuell durchführen musst.
Außerdem musst du darauf achten, dass der Feed in einem von Google akzeptierten Dateiformat zur Verfügung gestellt wird. Das kann beispielsweise das Format .txt oder .zip sein.
Im Feed müssen verschiedene Produktdaten hinterlegt werden, und zwar:
Optional kannst du die beiden folgenden Attribute angeben:
Um dem Endergebnis einen Schritt näher zu kommen, musst du nun die Daten hochladen. Dies geschieht ebenfalls im Merchant-Center. Gehe hierzu folgendermaßen vor:
Ob dein Produktfeed akzeptiert wurde, darüber wirst du per E-Mail informiert. Sollte dies nicht der Fall sein, erhältst du dennoch einen Hinweis darüber, was du verändern musst, damit der Feed akzeptiert wird.
Wie erwähnt, benötigst du ein Konto für das Merchant-Center und einen Zugang zu Google Ads, um die Kampagnen anlegen zu können. Damit dies reibungslos funktioniert, müssen im nächsten Schritt beide Konten miteinander verknüpft werden.
Um die erste Shopping-Kampagne zu erstellen, musst du dein Google Ads-Konto öffnen. Dort findest du den Menüpunkt „Kampagnen“, den du anklicken musst.
Danach fährst du mit den folgenden Schritten fort:
Wenn du dich für die Google-Shopping-Kampagnen entscheidest, kannst du zwischen verschiedenen Werbenetzwerken wählen. Standardmäßig werden die Google-Anzeigen im Bereich der Google Suchergebnisse angezeigt. Allerdings kannst du sie auch auf Partnerseiten anzeigen lassen. Dies hat den Vorteil, dass die Klickkosten erheblich geringer sind. Musst du aktuell mit einem geringen Werbebudget auskommen, kann sich diese Variante folglich für dich lohnen. Allerdings kann die Conversionrate auf Partnerseiten unter Umständen viel niedriger als in den Google Suchergebnissen sein.
Hierzu führst du die folgenden Schritte durch:
Beim Erstellen der Anzeigengruppe legst du zuerst den Anzeigentyp fest. Du hast die Wahl zwischen den beiden folgenden Varianten:
Fahre danach mit den folgenden Schritten fort:
Im nächsten Schritt musst du die Produkte auswählen, die im Rahmen der soeben angelegten Anzeigengruppe beworben werden sollen. Vor allem, wenn du sehr viele Produkte aus unterschiedlichen Kategorien hast, solltest du die Produktgruppen bestimmen. Verkaufst du hingegen nur wenige Artikel, die sich sehr ähneln, ist es nicht unbedingt notwendig, diesen Schritt durchzuführen.
Wenn du eine Produktgruppe erstellen möchtest, gehe folgendermaßen vor:Für alle weiteren Anzeigengruppen gehst du in derselben Weise vor.
Eine weitere Möglichkeit deinen Produkten eine Struktur zu geben sind die sogenannten benutzerdefinierten Labels. Dies ist ein weiteres Attribut in deinem Produktfeed, dass du nach Belieben festlegen kannst. Beispielsweise kannst du deine Produkte nach Marge unterteilen und diese in verschiedene Anzeigengruppen einfügen. So lassen sich für diese Produkte verschiedene Gebote einstellen. Dies eignet sich besonders gut dafür, für Produkte mit höherer Marge auch höhere Gebote abzugeben.
Je besser deine Kampagnen strukturiert sind, desto besser sind die Erfolgschancen. Es ist wichtig, dass die Anzeigengruppen und die darin befindlichen Produkte zueinander passen.
Google Shopping ist neben Amazon einer der derzeit wichtigsten Marktplätze im Onlineshopping. Das Potenzial ist erheblich, weshalb du nicht darauf verzichten solltet, wenn du Produkte über das Internet verkaufst. Abgesehen davon ist es nicht sinnvoll, sich nur auf Amazon zu verlassen, denn so bist du immer auf die Gunst eines Anbieters angewiesen. Je vielfältiger du agierst, desto besser.
Wenn du deine Google Shopping Kampagnen optimal strukturierst und dein Budget clever kalkulierst, wirst du sehr viele Produkte verkaufen und eine echte Umsatzsteigerung erleben. Allerdings solltest du dir bei der Optimierung wirklich Mühe geben. Wer mehr Zeit in die Vorarbeiten investiert, wird am Ende deutlich mehr Erfolg haben, als jemand, der halbherzig bei der Sache ist.
Solltest du keine Ahnung von Google Shopping Anzeigen haben, diese aber dennoch nutzen wollen, kannst du selbstverständlich auch einen Profi damit beauftragen. Zwar kostet dich das einige Euro. Allerdings hat es auch den Vorteil, dass der Experte deutlich schneller vorankommt und deine Anzeige auf Maß innerhalb kurzer Zeit erstellt. Die Ausgaben wirst du hierdurch schnell wieder einnehmen und schon bald einen Gewinn erzielen.